Anders als die Andern

… so hieß der erste Spielfilm, der sich mit dem Thema Homosexualität auseinandersetzte. Gedreht wurde er 1919. Seitdem sind fast hundert Jahre vergangen. Seitdem haben sich die Dinge für Homosexuelle fundamental geändert: der Kampf gegen homosexuellenfeindliche Gesetze, die Bemühungen um Aufklärung, gerade auch der Jugend, die mittlerweile vielen offen Homosexuellen im öffentlichen Leben – all das hat zu einer massiven Verbesserung der Lage homosexueller Menschen geführt. Was noch zu Zeiten des Aktivisten Harvey Milk vor vierzig Jahren undenkbar war, ist heute Normalität: zwei europäische Staaten haben homosexuelle Regierungschefs, etliche Großstädte werden von homosexuellen Bürgermeistern regiert, Filmstars, Fernsehmoderatoren und auch immer mehr Sportler bekennen sich öffentlich zu ihrer Homosexualität. Selbst in einer so konservativen Organisation wie der Katholischen Kirche kann der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki inzwischen sagen: „Ich halte es für vorstellbar, dass dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, wo sie in dauerhaften homosexuellen Beziehungen leben, dass das in ähnliche Weise zu heterosexuellen Partnerschaften anzusehen ist.“Weiterlesen »

Befreien wir uns von den Ängsten! Drei Wünsche zu Weihnachten

Die Zeit um Weihnachten ist eine Zeit, in der es üblich ist, sein Herz mehr zu öffnen als während des übrigen Jahres. Man wird persönlich, man teilt seine Wünsche und Sehnsüchte mit. Die dürfen dann auch mal über eine Märklin-Eisenbahn oder eine neue Krawatte hinausgehen. Ich habe auch drei Wünsche…

  • Ich wünsche mir, dass der Protektionismus ein Ende nimmt!
  • Ich wünsche mir, dass der Krieg gegen die Drogen aufhört!
  • Ich wünsche mir, dass wir unsere Grenzen für Einwanderer öffnen!

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Brüder, zur Sonne, zur Freiheit

Wie die Idee der Freiheit sich verbreitet

Von Kalle Kappner und Clemens Schneider

Vor rund fünfzig Jahren stellte eine neue, junge Generation gesellschaftliche Tabus, die Logik von Angriffskriegen und die Autorität des verstaubten Establishments radikal in Frage. Was kurz zuvor noch als undenkbar galt, wurde plötzlich von einer breiten Studentenbewegung offensiv vertreten. Wenige Jahre später hatte sich die gesamte Gesellschaft radikal verändert und es wurde zur Norm, was früher nur einige Intellektuelle zu träumen gewagt hatten. Inzwischen haben die 68er ihren Marsch durch die Institutionen vollendet und sind selbst zu einem verstaubten Establishment geworden. Ist die Zeit vielleicht reif für einen neuen Aufbruch? Die Autoren haben sich einmal im liberalen Lager im deutschsprachigen Raum umgesehen und festgestellt, dass in jüngster Zeit freiheitliches Gedankengut eine zunehmende Dynamik entfaltet.

Weiterlesen auf dem Blog des Liberalen Instituts: Teil 1 und Teil 2.

Menschenrechtskonferenz: Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert

Im Jahr 2012 sind im Kongo Zehntausende auf der Flucht vor der Rebellengruppe M23, Russlands Parlament erlässt neue Gesetze, um oppositionelle Aktivitäten einzuschränken, und Hugo Chavez hält die Bevölkerung Venezuelas in Armut und Furcht. Während im Westen das Schreckgespenst von Wirtschafts- und Finanzkrisen umgeht, leben in großen Teilen der Welt Menschen nach wie vor in Ländern, in denen Armut und Verfolgung an der Tagesordnung sind. Seit fast fünfzig Jahren unterstützt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) inzwischen das Streben dieser Menschen nach Recht, Freiheit und Frieden. Insofern ist es nur konsequent, dass die Stiftung in Zusammenarbeit mit Engagement Global am 30. November und 1. Dezember 2012 in Berlin eine Konferenz organisiert hat zum Thema Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert.

 Weiterlesen auf der Website der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit …

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Wieviel Staat braucht das Geld?

„End the FED“ – „Schließt die Zentralbank“, so ertönte der Ruf bei den „Occupy Wall Street“-Demonstrationen im letzten Jahr. „End the FED“, so ruft seit vielen Jahren der US-Abgeordnete Ron Paul. „Das Zentralbanken-Monopol muss fallen!“ hört man seit einiger Zeit zunehmend auch hierzulande.

Was ist überhaupt das Zentralbanken-Monopol? Im Bundesbankgesetz steht:

„Die Deutsche Bundesbank hat unbeschadet des Artikels 128 Absatz 1 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union das ausschließliche Recht, Banknoten im Geltungsbereich dieses Gesetzes auszugeben. Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel.“ (§ 14 Absatz 1)

Mit anderen Worten: Es ist in Deutschland, wie auch in allen anderen Staaten der Welt, einzig und allein den staatlichen Zentralbanken gestattet, Geld zu drucken und in den Geldkreislauf einzuspeisen. Und jeder, der sich in dem Staat aufhält, ist verpflichtet, Transaktionen in dieser Währung durchzuführen.

Dieses staatliche Monopol auf die Geldausgabe ist ein uraltes Privileg der Herrscher. Wie wichtig ihnen dieses Privileg war und ist, kann man daran erkennen, dass auf den Münzen und später auch auf den Scheinen sehr häufig Porträts des jeweiligen Herrschers oder seiner Vorgänger abgebildet sind.

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