Mitfühlender Populismus

„Integrieren“ ist das neue „soziale Gerechtigkeit“. Ein Wieselwort par excellence. Keiner weiß, was es eigentlich konkret bedeuten soll. Und vor allem kann keiner definieren, in was man sich denn integrieren solle. Aber klar, integrieren muss sein. Wer sich nicht integriert fliegt. Das gilt aber natürlich nur für Leute, die keine Deutschen sind. Parallelgesellschaften wie die (übrigens sehr sympathischen) „Woidler“ aus dem Bayerischen Wald, die (oft weniger sympathischen) Banker in Frankfurt oder gar die (nun ja …) Politikerkaste sind von dieser Forderung nicht erfasst. Sie haben ja glücklicherweise einen deutschen Pass.

Wer legt denn fest, was die Leitkultur ist, in die man sich zu integrieren habe? Gehört der Gartenzwerg dazu, das Autoputzen am Samstagvormittag, die Lust am Schweinebraten, die innige Bejahung der Überzeugung, dass am deutschen Wesen die Welt genesen wird? Wenn es nur darum ginge, Gesetzestreue zu fordern, bräuchte man nicht solche feierlichen Worthülsen benutzen. Denn die Forderung nach Gesetzestreue ist ja unabhängig von einer Kultur.

Woher kommt eigentlich die Angst vor dem Anderen und Fremden, die dieser Forderung offensichtlich zugrunde liegt?

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Eingeordnet unter FDP, Liberalismus, Migration

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