Menschenrechtskonferenz: Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert

Im Jahr 2012 sind im Kongo Zehntausende auf der Flucht vor der Rebellengruppe M23, Russlands Parlament erlässt neue Gesetze, um oppositionelle Aktivitäten einzuschränken, und Hugo Chavez hält die Bevölkerung Venezuelas in Armut und Furcht. Während im Westen das Schreckgespenst von Wirtschafts- und Finanzkrisen umgeht, leben in großen Teilen der Welt Menschen nach wie vor in Ländern, in denen Armut und Verfolgung an der Tagesordnung sind. Seit fast fünfzig Jahren unterstützt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) inzwischen das Streben dieser Menschen nach Recht, Freiheit und Frieden. Insofern ist es nur konsequent, dass die Stiftung in Zusammenarbeit mit Engagement Global am 30. November und 1. Dezember 2012 in Berlin eine Konferenz organisiert hat zum Thema Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert.

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Pontifex Maximus und Máximo Líder

Vor zwei Tagen hat der Papst sich mit Fidel Castro getroffen. Castro ist gemeinsam mit seinem Bruder Raúl und dem absurderweise zur Pop-Ikone gewordenen Ernesto Guevara verantwortlich für den Tod tausender Menschen, für Gefangenenlager, Folterungen und Vertreibungen im ganz großen Stil. Ist es richtig und angebracht, dass der Papst sich mit ihm trifft, zumal er keinerlei offizielle Funktion in Kuba mehr innehat? Ich habe diese Frage einem Freund von mir gestellt, der verdienstvollerweise gerade als bloggender Kaplan reüssiert: „Der Papst hat sich gerade mit Fidel Castro getroffen. Wie kann man es rechtfertigen, sich mit einem Massenmörder zu treffen, der sein Volk und auch die Kirche unterdrückt? Verleiht man ihm dadurch nicht Legitimität?“ Ich finde, ehrlich gesagt, die Vorstellung ziemlich gruselig, dass die Menschen, die Angehörige, Freunde oder vielleicht einfach nur Vorbilder auf oft grausame Weise verloren haben, jetzt das Bild sehen müssen, wie der Papst ihm freundlich lächelnd die Hand schüttelt.

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