Die Idee der Freiheit: Die Geschichte hinter der Thatcher-Revolution

Viel ist in den vergangenen Tagen gesprochen und geschrieben worden über die Thatcher Revolution. Selbst nach ihrem Tod bringt Margaret Thatcher noch Gegner und Verehrer gleichermaßen in Wallung. Einig sind sie sich jedoch darin, dass mit der Eisernen Lady ein unerhörter, radikaler Wechsel stattfand. Mehr noch in ihrer Rhetorik als in ihrer tatsächlichen Politik brach sie mit dem jahrzehntelangen Konsens des Großbritanniens der Nachkriegszeit. Wie kam es dazu, dass sie überhaupt gewählt wurde? Und nicht eine einzige Parlamentswahl verloren hat? Und noch die Politik all ihrer vier Nachfolger – Major, Blair, Brown und Cameron – nachhaltig beeinflusste?

Thatcher war nur einer von mehreren Faktoren, die dazu beitrugen, dass es zu der nach ihr benannten Revolution kommen konnte. Ein anderer, weniger bekannter Faktor hat in hohem Maße dazu beigetragen, dass der Boden bereit war.

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FDP am Scheideweg

Ein achtbares Ergebnis! Fast jeder zehnte Niedersachse, der zur Wahl gegangen ist, hat der FDP seine Stimme gegeben. Angesichts der Krise, in der die Partei seit Beginn der Bundestags-Legislaturperiode steckt, ist das ein erstaunliches Ergebnis. Zumal man es diesmal, anders als bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nicht wirklich an einer charismatischen Persönlichkeit festmachen kann

Was noch vor dem Wahlabend höchst unwahrscheinlich schien, ist auf einmal wieder in greifbare Nähe gerückt: eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition im Bund. Angesichts der exorbitanten Beliebtheit von Kanzlerin Merkel und der geradezu amüsanten Schwäche des SPD-Kanzlerkandidaten ist das ein realistisches Szenario. Aber wäre das gut für den Liberalismus in Deutschland?

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Politics without Romance: Was Politiker und Wähler von James M. Buchanan lernen können

Wie viele andere bedeutende Denker aus dem Umfeld der Österreichischen Schule der Nationalökonomie erreichte auch der Ökonom und Politikwissenschaftler James M. Buchanan mit 93 Jahren ein hohes Alter. Die Langlebigkeit zahlte sich aus. Bis zu seinem Tod am 9. Januar 2013 hat der Wirtschaftsnobelpreisträger von 1986 unermüdlich weitergearbeitet und geforscht.

Das passte zu seiner Persönlichkeit. Wie Friedrich August von Hayek, dessen Gedanken grundlegend für Buchanans eigene Arbeiten waren, war er ein wissbegieriger Skeptiker. Deutlich sah er die Grenzen der Wissenschaft, auch der eigenen. Deutlich sah er auch die Grenzen der Politik und des Staates.

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Befreien wir uns von den Ängsten! Drei Wünsche zu Weihnachten

Die Zeit um Weihnachten ist eine Zeit, in der es üblich ist, sein Herz mehr zu öffnen als während des übrigen Jahres. Man wird persönlich, man teilt seine Wünsche und Sehnsüchte mit. Die dürfen dann auch mal über eine Märklin-Eisenbahn oder eine neue Krawatte hinausgehen. Ich habe auch drei Wünsche…

  • Ich wünsche mir, dass der Protektionismus ein Ende nimmt!
  • Ich wünsche mir, dass der Krieg gegen die Drogen aufhört!
  • Ich wünsche mir, dass wir unsere Grenzen für Einwanderer öffnen!

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Brüder, zur Sonne, zur Freiheit

Wie die Idee der Freiheit sich verbreitet

Von Kalle Kappner und Clemens Schneider

Vor rund fünfzig Jahren stellte eine neue, junge Generation gesellschaftliche Tabus, die Logik von Angriffskriegen und die Autorität des verstaubten Establishments radikal in Frage. Was kurz zuvor noch als undenkbar galt, wurde plötzlich von einer breiten Studentenbewegung offensiv vertreten. Wenige Jahre später hatte sich die gesamte Gesellschaft radikal verändert und es wurde zur Norm, was früher nur einige Intellektuelle zu träumen gewagt hatten. Inzwischen haben die 68er ihren Marsch durch die Institutionen vollendet und sind selbst zu einem verstaubten Establishment geworden. Ist die Zeit vielleicht reif für einen neuen Aufbruch? Die Autoren haben sich einmal im liberalen Lager im deutschsprachigen Raum umgesehen und festgestellt, dass in jüngster Zeit freiheitliches Gedankengut eine zunehmende Dynamik entfaltet.

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