Vielfalt statt Einfalt: Was die Wirtschaftswissenschaften brauchen

Anfang Mai machte ein internationaler Aufruf von VWL-Studenten Furore. Die „International Students Initiative for Pluralism in Economics“ beklagt eine „besorgniserregende Einseitigkeit der Lehre“ in ihrem Fach.  Man kann das „Netzwerk Plurale Ökonomik“ durchaus kritisch sehen. Allerdings: Der Aufruf trifft einen wunden Punkt.

Was wollen die Initiatoren? Sie fordern drei Formen des Pluralismus: „Theoretischen Pluralismus, methodischem Pluralismus und Interdisziplinarität.“

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Brüder, zur Sonne, zur Freiheit

Wie die Idee der Freiheit sich verbreitet

Von Kalle Kappner und Clemens Schneider

Vor rund fünfzig Jahren stellte eine neue, junge Generation gesellschaftliche Tabus, die Logik von Angriffskriegen und die Autorität des verstaubten Establishments radikal in Frage. Was kurz zuvor noch als undenkbar galt, wurde plötzlich von einer breiten Studentenbewegung offensiv vertreten. Wenige Jahre später hatte sich die gesamte Gesellschaft radikal verändert und es wurde zur Norm, was früher nur einige Intellektuelle zu träumen gewagt hatten. Inzwischen haben die 68er ihren Marsch durch die Institutionen vollendet und sind selbst zu einem verstaubten Establishment geworden. Ist die Zeit vielleicht reif für einen neuen Aufbruch? Die Autoren haben sich einmal im liberalen Lager im deutschsprachigen Raum umgesehen und festgestellt, dass in jüngster Zeit freiheitliches Gedankengut eine zunehmende Dynamik entfaltet.

Weiterlesen auf dem Blog des Liberalen Instituts: Teil 1 und Teil 2.

Studiengebühren: Auf Kosten der Steuerzahler

Die Abschaffung der Studiengebühren ist unsozial. Dachte jedenfalls Karl Marx. Anhand mehrerer Untersuchungen weist Christian Füller in der taz nach, dass Studiengebühren nicht die Ursache für die geringe Anzahl an Arbeiterkindern an den Universitäten sind. Stattdessen kommt das kostenlose Studium vor allem denjenigen zugute, die sich ohnehin bereits in günstigen Lebensumständen befinden – auf Kosten der einfachen Steuerzahler …

“Asta-Fritzen kämpfen im Che-Guevara-T-Shirt für ein vermeintlich kostenloses Studium. In Wahrheit aber sind sie die Vorhut reicher Ärzte-, Anwälte- und Redakteurskinder, die Papis Kohle weiter in Skiurlaube statt in die Campus-Maut stecken wollen.” taz

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Die erste „Woche der Freiheit“ – ein voller Erfolg

Vom 5. bis 11. August 2012 fand im brandenburgischen Kloster Lehnin die erste Woche der Freiheit – Sommerakademie für Philosophie, Politik und Ökonomie – statt. 20 Oberstufenschüler und junge Studenten nahmen an dieser in Deutschland einmaligen Einführung in das freiheitliche Denken teil. Das Konzept ist einfach: Zwölf Vorträge, zwölf wichtige Denker, zwölf grundlegende Konzepte und viel Freiraum für Diskussionen. Aufbauend auf den Ideen von Philosophen und Ökonomen wie Adam Smith, Friedrich August von Hayek, Karl Popper und Walter Eucken und ausgestattet mit den wichtigsten Argumentationstechniken debattierten Teilnehmer und Dozenten eine Woche lang intensiv die Herausforderungen unserer Zeit. Eine Politiksimulation gab realitätsnahe Einblicke in die Welt der Euroretter. Abstecher nach Berlin, Potsdam und in die brandenburgische Natur sorgten für Abwechslung und Erholung.

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Hayek-Gesellschaft lädt zur “Woche der Freiheit” – Jetzt bewerben

Die ökonomische Bildung hat in Deutschland keinen leichten Stand. In den Schulen wird ökonomisches Grundwissen nur sehr bruchstückhaft und allzu oft tendenziös vermittelt (siehe auch eine Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts).

In vielen Universitäten wird in der VWL weniger auf die Grundlagen der Ordnungspolitik als auf die Feinheiten der Mathematik gesetzt. Verwandte Studiengänge wie die Rechts- oder Politikwissenschaften verzichten oft ganz auf die Vermittlung von wirtschaftlicher Grundbildung. Beides, die Vernachlässigung in den Schulen und die Spezialisierung an den Universitäten, trägt zu einem wachsenden Unverständnis der Grundfunktionen einer Marktwirtschaft bei.

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