Too good to fail: Was der Fall Prokon lehrt (zusammen mit Justus Hövelmann)

Der Fall Prokon zeigt: Wir brauchen dringend schärfere Regeln für den grauen Kapitalmarkt! Der fiesen Abzockerei des kleinen Sparers muß ein Ende gesetzt werden! – Das jedenfalls ist der Tenor der Kommentare, die man in letzter Zeit hört. Bis hinein ins Handelsblatt ertönt dieser Ruf. Doch wenn man etwas hinter die Fassade des Schwarz-Weiß-Schemas aus guter Politik und bösen Kapitalmärkten schaut, sieht die Angelegenheit doch wesentlich komplexer aus.

Es gibt gute Argumente dafür, lieber auf eine klare Durchsetzung des Haftungsprinzips zu setzen als auf noch mehr Regulierungen: “Komplexe Regeln benötigen mehr Informationen als Gesetzgeber und Regulierer je erlangen könnten, und weisen deshalb schlechtere Ergebnisse auf als einfache Regeln”, schreibt etwa Johannes Fischer auf dem Blog Open Europe Berlin. Zudem: Solange staatliche Stellen dem Anleger die Illusion vermitteln, dank ihrer Regulierung könne er beruhigt spekulieren, werden auch weiterhin viele Menschen auf irrwitzige 8 Prozent-Rendite-Verheißungen reinfallen.

Der Glaube an die Effizienz staatlicher Regulierungen sitzt tief. Doch wenn man etwas hinter die Fassade des Schwarz-Weiß-Schemas aus guter Politik und bösen Kapitalmärkten schaut, sieht die Angelegenheit doch wesentlich komplexer aus.

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