Frauen in die Vorstände? Frauen an den Herd?

32.630 Euro lässt sich die Bundesregierung eine Anzeige in der FAZ kosten, in der sie dem geneigten Leser die Segnungen der Frauenquote vor Augen führt. Braucht es diese Art der öffentlichen Aufklärung, vor allem in der hier präsentierten Form, wirklich? Die Verfasser des Anzeigen-Textes haben sich entweder sehr wenig Mühe gegeben oder sie meinen, die FAZ-Leser in jenem herablassenden Duktus belehren zu müssen, der schon im Tonfall von Schulbüchern immer eine glatte Unverschämtheit ist.

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Flüchtlinge? Der Mittelstand von morgen!

Heimat, Familie, Freunde zurücklassen. Über 3000 Kilometer Weg, hunderte davon auf einem ausrangierten Schiffkutter. Über Stacheldraht-Zäune klettern. Übernachten im Wald bei Regen. Tagelange Fußmärsche unter sengender Hitze. Ein hungerndes Kind auf dem Arm. Zusammengepfercht im Lager. Die Angst vor den Polizisten.

Wer das alles auf sich nimmt, ist nicht scharf auf ein paar Sozialhilfe-Almosen aus Deutschland. Wer das auf sich nimmt, will ein besseres Leben. Diese Menschen haben mehr mit dem mittelständischen Kleinunternehmer gemeinsam als viele auf den ersten Blick annehmen würden.

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Liberale müssen behutsam sein

Der Liberalismus steht auf drei Säulen: Offenheit, Respekt und Demut. Friedrich A. von Hayek schreibt, dass „der liberale Standpunkt auf Mut und Zuversicht beruht, auf einer Bereitschaft, der Veränderung ihren Lauf zu lassen, auch wenn wir nicht voraussagen können, wohin sie führen wird.“ Offenheit für das Neue ist unabdingbar, wenn man sich verbessern und weiterentwickeln will. Dass die von der Freiheit ermöglichten und mit ihr einhergehenden Entwicklungen eine der besten Begründungen für die Forderung nach dieser Freiheit sind, hat Hayek in seinem Spätwerk ausführlich dargelegt, in dem er sich besonders dem Wesen kultureller Evolution widmete.

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Verantwortungsträger

Sie packen an. Sie arbeiten zusammen. Sie schaffen ein Umfeld, in dem sich Menschen zusammentun, um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Die Bürgerplattformen sind die funktionierenden Alternativen zu politischen und bürokratischen Lösungsversuchen.

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Finger weg von der Ehe!

Das Referendum zur gleichgeschlechtlichen Ehe in Irland hat hohe Wellen geschlagen: vom Bundestag bis in den Vatikan. Man könnte sich die Debatte sparen, wenn man die Ehe wieder zu dem machen würde, was sie ja nun wirklich unbestreitbar ist: Privatsache!

Die staatliche Ehe ist noch recht jung

Die Ehe ist eine kulturelle Institution, die für klare Verhältnisse sorgt. Im Idealfall begründet sie eine lebenslange Bindung. Sie garantiert sichtbar Stabilität und Verlässlichkeit für die jeweiligen Eheleute und gegebenenfalls auch für die Kinder. Alles in allem also eine recht erfreuliche Sache. Entwickelt hat sich diese Institution fast überall auf der Welt in einem religiösen oder zumindest rituellen Kontext.

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