Die fatale Logik der Macht

Seit nunmehr fünf Jahren wird die Welt durch Krisen des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems in Atem gehalten. In dieser Situation wird der Ruf nach dem „Primat der Politik“ laut. Mit diesem Schlagwort, das ursprünglich zur Charakterisierung planwirtschaftlicher, mithin diktatorischer, Wirtschaftspolitik diente, wird insinuiert, die Staaten seien zu Opfern von Spekulanten geworden, und nun müsse das „natürliche Verhältnis“ wiederhergestellt werden.

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Der Artikel ist erschienen in der Tagespost am 7. Januar 2012 auf freundliche Vermittlung der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Sozialstelle.

Wir müssen Homosexualität entkriminalisieren

In seinem Kommentar „Rom“ (F. A. Z. vom 5. September) erwähnt Daniel Deckers „Netzwerke von (mehrheitlich homosexuellen) Geistlichen, die sich in ihrem Treiben ohne und mit Minderjährigen nicht stören lassen wollen“. Die leider typische, und von Seiten mancher Kirchenvertreter auch immer wieder befeuerte, These, Homosexuelle seien besonders anfällig für Kindesmissbrauch, ist erst kürzlich zum widerholten Male durch zwei von der amerikanischen Bischofskonferenz beim renommierten „John-Jay-College of Criminal Justice“ in Auftrag gegebene Studien widerlegt worden. Weiterlesen »

Lord Acton – Vermittler zwischen Liberalismus und Christentum

Christentum und Liberalismus

Es ist keine 150 Jahre her, dass Papst Pius IX. seinen Syllabus Errorum abschloss mit der Verurteilung der These: „Der Römische Papst kann und soll sich mit dem Fortschritt, dem Liberalismus und der gegenwärtigen Zivilisation versöhnen und vergleichen.“[i] (§ 10, Nr. 80) Kurz darauf brach in Deutschland der „Kulturkampf“ aus, zumindest anfangs maßgeblich unterstützt von den liberalen Parlamentsmehrheiten in Preußen und im Deutschen Reich. Vergleichbare Auseinandersetzungen fanden auch in anderen europäischen Staaten statt.

Diese Konflikte waren gewissermaßen die Kristallisationspunkte, in denen ein Antagonismus deutlich wurde, der bereits lange davor bestand und bis heute weiterwirkt: Christentum und Liberalismus befanden sich seit dem Aufkommen des Letzteren ab der Mitte des 17. Jahrhunderts in einer zum Teil erbitterten Auseinandersetzung.

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