Politics without Romance: Was Politiker und Wähler von James M. Buchanan lernen können

Wie viele andere bedeutende Denker aus dem Umfeld der Österreichischen Schule der Nationalökonomie erreichte auch der Ökonom und Politikwissenschaftler James M. Buchanan mit 93 Jahren ein hohes Alter. Die Langlebigkeit zahlte sich aus. Bis zu seinem Tod am 9. Januar 2013 hat der Wirtschaftsnobelpreisträger von 1986 unermüdlich weitergearbeitet und geforscht.

Das passte zu seiner Persönlichkeit. Wie Friedrich August von Hayek, dessen Gedanken grundlegend für Buchanans eigene Arbeiten waren, war er ein wissbegieriger Skeptiker. Deutlich sah er die Grenzen der Wissenschaft, auch der eigenen. Deutlich sah er auch die Grenzen der Politik und des Staates.

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Befreien wir uns von den Ängsten! Drei Wünsche zu Weihnachten

Die Zeit um Weihnachten ist eine Zeit, in der es üblich ist, sein Herz mehr zu öffnen als während des übrigen Jahres. Man wird persönlich, man teilt seine Wünsche und Sehnsüchte mit. Die dürfen dann auch mal über eine Märklin-Eisenbahn oder eine neue Krawatte hinausgehen. Ich habe auch drei Wünsche…

  • Ich wünsche mir, dass der Protektionismus ein Ende nimmt!
  • Ich wünsche mir, dass der Krieg gegen die Drogen aufhört!
  • Ich wünsche mir, dass wir unsere Grenzen für Einwanderer öffnen!

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Menschenrechtskonferenz: Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert

Im Jahr 2012 sind im Kongo Zehntausende auf der Flucht vor der Rebellengruppe M23, Russlands Parlament erlässt neue Gesetze, um oppositionelle Aktivitäten einzuschränken, und Hugo Chavez hält die Bevölkerung Venezuelas in Armut und Furcht. Während im Westen das Schreckgespenst von Wirtschafts- und Finanzkrisen umgeht, leben in großen Teilen der Welt Menschen nach wie vor in Ländern, in denen Armut und Verfolgung an der Tagesordnung sind. Seit fast fünfzig Jahren unterstützt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) inzwischen das Streben dieser Menschen nach Recht, Freiheit und Frieden. Insofern ist es nur konsequent, dass die Stiftung in Zusammenarbeit mit Engagement Global am 30. November und 1. Dezember 2012 in Berlin eine Konferenz organisiert hat zum Thema Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert.

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Die erste „Woche der Freiheit“ – ein voller Erfolg

Vom 5. bis 11. August 2012 fand im brandenburgischen Kloster Lehnin die erste Woche der Freiheit – Sommerakademie für Philosophie, Politik und Ökonomie – statt. 20 Oberstufenschüler und junge Studenten nahmen an dieser in Deutschland einmaligen Einführung in das freiheitliche Denken teil. Das Konzept ist einfach: Zwölf Vorträge, zwölf wichtige Denker, zwölf grundlegende Konzepte und viel Freiraum für Diskussionen. Aufbauend auf den Ideen von Philosophen und Ökonomen wie Adam Smith, Friedrich August von Hayek, Karl Popper und Walter Eucken und ausgestattet mit den wichtigsten Argumentationstechniken debattierten Teilnehmer und Dozenten eine Woche lang intensiv die Herausforderungen unserer Zeit. Eine Politiksimulation gab realitätsnahe Einblicke in die Welt der Euroretter. Abstecher nach Berlin, Potsdam und in die brandenburgische Natur sorgten für Abwechslung und Erholung.

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Die Rose unterm Kartentisch – Von Tradition und Aufbegehren

Am Abend des 20. Juli 2012 wollte ich den Bendlerblock besuchen, um eine Rose abzulegen, dort wo Claus Schenk von Stauffenberg, Friedrich Olbricht, Albrecht Mertz von Quirnheim und Werner von Haeften in der Nacht zum 21. Juli nach dem gescheiterten Attentat erschossen wurden. Doch es waren sämtliche Zugänge so weiträumig wie hermetisch abgesperrt. Den bewachenden Polizisten hätte wohl niemand eine Rose zum Weitertransport anvertraut … So ging ich weiter  zur Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ und legte meine Rose dort nieder, wo viele Widerstandskämpfer gefoltert und ermordet wurden.

Der Bendlerblock war gesperrt, weil dort das Gelöbnis der Bundeswehr-Rekruten stattfand. Die relativ neue und nicht unumstrittene Tradition, das Gelöbnis dort abzuhalten, wo Zentrum und tragischer Endpunkt des Widerstands vom 20. Juli lagen, wird mit dem Vorbildcharakter des Widerstands für die Bundeswehr begründet. Dies ist typisch dafür, wie das Polit-Establishment seit der Gründung der Bundesrepublik  jene tapferen Männer umdeutet: Sie werden zu geistig-moralischen Vorfahren des demokratischen Deutschlands, und so zu Garanten der staatlichen Ordnung, gemacht.

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