Menschenrechtskonferenz: Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert

Im Jahr 2012 sind im Kongo Zehntausende auf der Flucht vor der Rebellengruppe M23, Russlands Parlament erlässt neue Gesetze, um oppositionelle Aktivitäten einzuschränken, und Hugo Chavez hält die Bevölkerung Venezuelas in Armut und Furcht. Während im Westen das Schreckgespenst von Wirtschafts- und Finanzkrisen umgeht, leben in großen Teilen der Welt Menschen nach wie vor in Ländern, in denen Armut und Verfolgung an der Tagesordnung sind. Seit fast fünfzig Jahren unterstützt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) inzwischen das Streben dieser Menschen nach Recht, Freiheit und Frieden. Insofern ist es nur konsequent, dass die Stiftung in Zusammenarbeit mit Engagement Global am 30. November und 1. Dezember 2012 in Berlin eine Konferenz organisiert hat zum Thema Universalität oder Pluralität? Der Einsatz für Menschenrechte im 21. Jahrhundert.

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Die erste „Woche der Freiheit“ – ein voller Erfolg

Vom 5. bis 11. August 2012 fand im brandenburgischen Kloster Lehnin die erste Woche der Freiheit – Sommerakademie für Philosophie, Politik und Ökonomie – statt. 20 Oberstufenschüler und junge Studenten nahmen an dieser in Deutschland einmaligen Einführung in das freiheitliche Denken teil. Das Konzept ist einfach: Zwölf Vorträge, zwölf wichtige Denker, zwölf grundlegende Konzepte und viel Freiraum für Diskussionen. Aufbauend auf den Ideen von Philosophen und Ökonomen wie Adam Smith, Friedrich August von Hayek, Karl Popper und Walter Eucken und ausgestattet mit den wichtigsten Argumentationstechniken debattierten Teilnehmer und Dozenten eine Woche lang intensiv die Herausforderungen unserer Zeit. Eine Politiksimulation gab realitätsnahe Einblicke in die Welt der Euroretter. Abstecher nach Berlin, Potsdam und in die brandenburgische Natur sorgten für Abwechslung und Erholung.

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Und täglich grüßt die „Partei der Besserverdienenden“

Manche FDP-Politiker haben ein ganz besonderes Talent, jenen Klischees zu entsprechen, die deutsche Medien gerne über sie verbreiten. Mövenpick und so …

Wie schon öfter hat gestern einmal wieder Jorgo Chatzimarkakis bewiesen, wer Meister dieses Fachs ist. „Die Stabilisierung unserer Währung und damit unseres Wohlstands ist wichtiger als rechtstheoretisches Klein-Klein“, sagte er in einem Interview der „Berliner Zeitung“.

Dieser unreflektierte Materialismus ist genau das Elend, an dem die FDP schon lange leidet. …

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Wie ein Schiedsrichter beim Fußball spielen: Passen die Vorschläge der Jenaer Allianz zum heterogenen europäischen Wirtschaftsraum?

Vor zwei Wochen hat die Jenaer Allianz, ein Zusammenschluss ordnungspolitisch geprägter Institutionen und Stiftungen, einen „Aufruf für eine ordnungspolitische Weichenstellung in Europa“ veröffentlicht. In diesem Aufruf wird angemahnt, die im Lissabonner Vertrag vereinbarte Orientierung der europäischen Politik an den „ordnungspolitischen Grundanliegen der Sozialen Marktwirtschaft“ zu beherzigen. In einer Analyse der aktuellen Situation wird die Krise als Folge einer Missachtung dieser Prinzipien dargestellt:

„Die aktuelle Staatsschuldenkrise der Eurozone lässt sich auch als Folge einer Verletzung zentraler ‚konstituierender Prinzipien‘ der Ordnungspolitik nach Walter Eucken beschreiben. Konkret geht es vor allem um die Prinzipien der Geldwertstabilität, der Haftung und Verlässlichkeit. An Verlässlichkeit oder Konstanz der Wirtschaftspolitik im Sinne einer glaubwürdigen, gegenseitigen Selbstbindung vor allem der Haushaltspolitik der Euro-Mitgliedstaaten hat es von Anfang an gefehlt. Die Richtwerte des Stabilitäts- und Wachstumspaktes wurden beinahe permanent von einigen EU-Staaten, auch von Deutschland, überschritten, ohne dass dies je wirksam sanktioniert wurde. Zentrale Elemente der Europäischen Verträge wurden faktisch außer Kraft gesetzt – vor allem das Verbot der Fremdhaftung und der Monetisierung von Schulden.“

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