Hayek-Gesellschaft lädt zur “Woche der Freiheit” – Jetzt bewerben

Die ökonomische Bildung hat in Deutschland keinen leichten Stand. In den Schulen wird ökonomisches Grundwissen nur sehr bruchstückhaft und allzu oft tendenziös vermittelt (siehe auch eine Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts).

In vielen Universitäten wird in der VWL weniger auf die Grundlagen der Ordnungspolitik als auf die Feinheiten der Mathematik gesetzt. Verwandte Studiengänge wie die Rechts- oder Politikwissenschaften verzichten oft ganz auf die Vermittlung von wirtschaftlicher Grundbildung. Beides, die Vernachlässigung in den Schulen und die Spezialisierung an den Universitäten, trägt zu einem wachsenden Unverständnis der Grundfunktionen einer Marktwirtschaft bei.

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Die Woche der Freiheit: Non Scholae sed Vitae

Dass deutsche Lehrpläne und deutsche Lehrkräfte eine gewisse Vorliebe für linke Theorien haben, und oft unerschütterliches Vertrauen auf den Staat verbreiten, ist ein altbekanntes Problem, unter dem nicht zuletzt Liberale strukturell zu leiden haben. Noch bevor die Schüler das Abschlusszeugnis in den Händen halten, haben sie verinnerlicht, dass der Neoliberalismus die soziale Kälte hervorgebracht hat, dass der Wettbewerb die Menschen unter unmenschliche Bedingungen zwingt und dass es ein Verdienst des Staates ist, dass wir heute in Freiheit und Wohlstand leben können.

Wie kann man gegen diese Indoktrinierung angehen? Wie verhindern, dass das Verständnis für ökonomische und mithin politische und philosophische Fragestellungen nicht verkümmert?

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Sie küßten und sie schlugen ihn

Seit einigen Wochen beschäftigt die Niederlande das Schicksal eines jungen Mannes: Mauro Manuel lebt im südholländischen Limburg in seiner Pflegefamilie, bereitet sich gerade auf das Studium vor, kickt für den SV Oostrum und hat eine große Zahl an Freunden. Doch der Achtzehnjährige kann nicht mit der gleichen Zuversicht wie seine Altersgenossen auf seine Zukunft blicken. Sein Problem: seine leibliche Mutter hatte ihn mit neun Jahren in Angola in ein Flugzeug in die Niederlande gesetzt, um ihn vor dem Bürgerkrieg in Sicherheit zu bringen. Inzwischen ist zum Glück Frieden in Angola eingekehrt. Doch damit entfällt auch der Grund, Mauro Manuel Asyl zu gewähren. Eine Abschiebung stand bis vor wenigen Tagen bevor.

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Wir müssen Homosexualität entkriminalisieren

In seinem Kommentar „Rom“ (F. A. Z. vom 5. September) erwähnt Daniel Deckers „Netzwerke von (mehrheitlich homosexuellen) Geistlichen, die sich in ihrem Treiben ohne und mit Minderjährigen nicht stören lassen wollen“. Die leider typische, und von Seiten mancher Kirchenvertreter auch immer wieder befeuerte, These, Homosexuelle seien besonders anfällig für Kindesmissbrauch, ist erst kürzlich zum widerholten Male durch zwei von der amerikanischen Bischofskonferenz beim renommierten „John-Jay-College of Criminal Justice“ in Auftrag gegebene Studien widerlegt worden. Weiterlesen »